«Arrogant, eingebildet und kalt»

Maria Scharapowa polarisiert nicht erst seit ihrer positiven Dopingprobe. Eine Berufskollegin kritisiert sie nun scharf.

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Dass Maria Scharapowa nicht nur Freundinnen auf der Tour hatte, ist hinreichend bekannt. Zuletzt untermauerten dies die deutlichen Worte von Kristina Mladenovic, als sie im Hinblick auf die positive Dopingprobe der Russin sagte: «Viele sind nicht mal stark enttäuscht. Wegen ihres Auftretens wurde sie sowieso nicht gemocht.» Nun setzte die Slowakin Dominika Cibulkova (WTA 53) nach: «Ich bin überrascht, dass die meisten Reaktionen so diplomatisch waren, weil die Meinung von jedem eigentlich total anders ist.»

Die 26-Jährige, im Jahr 2014 mal in den Top Ten, sagte gegenüber dem slowakischen Portal Sport.sk: «Mir tut es für Scharapowa überhaupt nicht leid, ich vermisse sie auf der Tour nicht.» So sei es normal, dass die Russin die anderen Tennisspielerinnen in der Umkleide nicht mal grüsse. «Sie ist eine total unsympathische Person. Arrogant, eingebildet und kalt.» Kurios: 2011 interviewte Cibulkova ihre Kontrahentin im Rahmen eines Werbeprogrammes ihres Sponsors und nannte sie «meine Freundin Maria».

Von dieser «Freundschaft» scheint in diesen Tagen nicht mehr viel übrig zu sein. Scharapowa hat sich zu den jüngsten Attacken ihrer Berufskolleginnen noch nicht geäussert.

Cibulkova und Scharapowa standen sich seit 2008 sechsmal gegenüber. Die Bilanz ist mit je drei Siegen ausgeglichen. Das letzte Duell gewann Cibulkova 2014 bei den Australian Open mit 3:6, 6:4, 6:1. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.04.2016, 16:03 Uhr

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