«Suárez ist krank – er gehört in eine Psychiatrie»

Früher war Daniel Fonseca Luis Suárez’ Berater – jetzt rechnet er mit ihm ab. Ursache ist ein Vorwurf des Uruguayers.

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In einem Interview mit dem uruguayischen Sender Monte Carlo TV klagte Barça-Torjäger Luis Suárez über seinen ehemaligen Berater Daniel Fonseca: «Er schuldet mir noch 20 Prozent meines Transfers von Nacional de Montevideo nach Groningen – also rund 200'000 Dollar.» Ausserdem habe Fonseca dem Uruguayer versprochen, dass Suárez monatlich 30'000 Euro verdienen würde, am Schluss waren es aber 10'000.

Suárez fügte an, dieses Erlebnis sei eine der wenigen Enttäuschungen mit Fonseca gewesen, und «Daniel hat alles mit dem Transfer nach Ajax zu kompensieren versucht». Dennoch konterte der Spielervermittler mit harten Worten. «Suárez lügt, denn er ist ein psychisch kranker Junge», polterte Fonseca im Radio 1010 und doppelte nach: «Er sollte seinen Psychologen wechseln. Oder noch besser: Er gehört in eine Psychiatrie.»

«Auf ewig dankbar»

Damit begann der Rundumschlag des ehemaligen Spielers von Napoli, Roma und Juventus Turin so richtig: «Zum Rechnen braucht Luis seine Finger, denn der Junge kann ja nicht mal kopfrechnen. Er sollte aufpassen, was er sagt.»

Dabei war es Fonseca auch egal, dass sein ehemaliger Schützling auch positive Dinge über ihn erzählte: «Daniel hat mich in der Anfangsphase meiner Karriere finanziell immer wieder unterstützt. Beispielsweise hat er mir meinen ersten Flug nach Spanien bezahlt, damit ich meine Freundin besuchen konnte. Dafür bin ich ihm auf ewig dankbar.» Zudem habe Fonseca dem heutigen Weltklassestürmer auch Fussballschuhe geschenkt.

«Dieser Schweinehund»

Zum Bruch kam es vor sechs Jahren aber nicht wegen des Geldes, wie der Berater erklärt: «Ein Juniorennationalspieler von Uruguay hat mich eines Tages angerufen und eine sehr ungemütliche Sache über Suárez erzählt. Also musste ich ein unschönes Gespräch mit ‹Luisito› führen, was ihn stark verärgerte.» Fonseca schob nach, dass er «ehrliche Freunde, die einem immer die Wahrheit erzählen» vorziehe, «statt falsche Leute um mich herum zu haben».

Seine Schimpftirade in Richtung Suárez schloss der 46-Jährige mit den Worten: «Dieser Feigling soll lieber diese unbequeme Wahrheit erzählen, die er in den letzten sechs Jahren geheim hielt, statt meinen Namen zu beschmutzen. Elender Schweinehund.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.04.2016, 15:38 Uhr

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