Fussball-Wahnsinn, made in China

Im chinesischen Fussball werden wahnwitzige Summen umgesetzt. Das Reich der Mitte will mit aller Kraft zu einer Fussball-Grossmacht werden.

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Jahrzehntelang fristete der chinesische Fussball ein Mauerblümchendasein, damit soll nun aber Schluss sein. Staats- und Parteichef Xi Jinping will die beliebteste Sportart überhaupt auch im weltgrössten Land forcieren und hat flugs einen Dreistufenplan kreiert. Man wolle sich wieder für eine WM qualifizieren, eine solche organisieren und sie drittens auch gewinnen, lauten die nicht gerade bescheidenen Ziele.

Um ihr Niveau anzuheben, ist den Chinesen jedes Mittel recht. Mit astronomischen Summen ködern sie Stars aus den westeuropäischen Topligen, immer häufiger auch solche, die noch in der Blüte ihrer Karriere stehen. Und immer häufiger ist ihr Werben von Erfolg gekrönt; viele Spieler erliegen der Verlockung des Yuan. Alex Teixeira, Jackson Martinez und Gervinho sind die drei letzten, bald könnte Yaya Touré folgen, dem Jiangsu Suning angeblich 40 Millionen Euro netto pro Jahr offerieren soll.

Der Club aus Nanjing, der zweitgrössten Stadt in Ostchina, ist im Werben am Aggressivsten. Der Cupsieger 2015 hat bereits Teixeira und Ramires unter Vertrag genommen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.02.2016, 17:39 Uhr

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