Von Man United bis Torino – die Absturz-Tragödien im Sport

Ein Unglück in den Anden wurde 1972 für Überlebende zur Todesfalle. Das letzte Team-Drama ereignete sich 2011.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Grosse Trauer um die Menschen in Flug 2933 der Lamia Airlines und die verstorbenen Spieler des brasilianischen Erstligisten Chapecoense. Riesig vor allem auch die Anteilnahme in der Welt des Sports, die den Verlust einer ganzen Mannschaft zu beklagen hat. «In Gedanken bei euch», schreibt Arsenal auf seinem Twitteraccount, Lukas Podolski verspricht: «Ich bete für Chapecoense und deren Familien.»

Dass ganze Mannschaften in den Tod fliegen, ist ein seltenes Ereignis. Wenn es aber vorkommt, ist der Schock gross. Aus nachvollziehbaren Gründen, könnte es doch viele treffen: Sportteams sind regelmässig unterwegs. Je grösser das Land, desto grösser die Distanzen. Dazu kommen viele internationale Einsätze. So ist es in der Geschichte schon zu einigen verheerenden Unglücken gekommen, durch die grössten blättern Sie sich in der Bildstrecke. Eine Auflistung auf Wikipedia zählt 27 Luftunfälle von Sportteams mit Todesfolge.

Vielleicht hatte die argentinische Fussballnationalmannschaft um Superstar Lionel Messi daher einfach nur Glück, dass es Chapecoense und nicht sie selbst getroffen hat: Vor 20 Tagen sass sie auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Brasilien in der Unglücksmaschine. (wie)

Erstellt: 29.11.2016, 11:24 Uhr

Artikel zum Thema

Spielt Ronaldinho bald bei Chapecoense?

Beim tragischen Absturz eines Passagierflugzeugs in Kolumbien starben 71 Menschen – darunter Spieler des Fussballclubs AF Chapecoense. Nun erfährt der Club eine Solidaritätswelle. Mehr...

Erstes Jaroslawl-Spiel nach Flugzeugabsturz

Eishockey 96 Tage nach dem Flugzeugabsturz der russischen Eishockey-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl hat das neu formierte Team des Klubs sein erstes Spiel bestritten. Mehr...

Paid Post

Macht den Sport, der zu euch passt!

Die erfolgreichste Schweizer Triathletin Nicola Spirig verrät, wieso jeder Mensch eine andere Sportart braucht und warum man auch mit vielen kleinen Schritten grosse Ziele erreichen kann.

Blogs

Sweet Home Wohnen wird salonfähig

Tingler Die Hautfarbe der Empörung

Abo

Die ganze Region. Im Digital-Light Abo.

Die BZ Berner Zeitung digital im Web oder auf dem Smartphone nutzen. Für nur CHF 17.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Sichtlich fasziniert: Ein Besucher blickt auf eine Kreation, die zur Eröffnung der grossen Ausstellung «Viktor und Rolf: Modekünstler 25 Jahre» in der Kunsthal in Rotterdam, Niederlande gezeigt wird. (26. Mai 2018)
(Bild: Remko de Waal) Mehr...