Stägeli uuf, Stägeli aab

Die Zukunft ist nicht so unvorhersehbar, wie Sie meinen mögen. Erfahren Sie hier, was Sie erwartet.

Die Lebenstreppe im Jahr 2018. Illustration: Anna Sommer

Die Lebenstreppe im Jahr 2018. Illustration: Anna Sommer

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Vom Baby zum Tattergreis: Haben Sie auch schon fasziniert eine dieser alten Abbildungen einer Lebenstreppe studiert, die bei 50 Jahren oben ankommt und dann wieder absteigt? «Stägeli uuf, Stägeli aab» – das ist zwar die normalste Sache der Welt, aber das Leben in Dekaden vor sich ausgebreitet zu sehen, sorgt auch für nostalgische Gefühle und schafft Gewissheiten: Manche Dinge sind nicht mehr möglich, andere werden es erst. Das Motiv der Lebenstreppe war vom 16. bis ins 19. Jahrhundert die dominierende Darstellungsform des Alterns – obwohl damals viele nicht über die erste Stufe hinwegkamen oder noch vor 50 dahingerafft wurden. Wie würde eine Lebenstreppe heute aussehen? Zynisch könnte man meinen: Ab 50 geht die Treppe geradeaus weiter, weil heute jeder 100 Jahre alt werden will – und das bitte bei bester Gesundheit.

Doch Statistiken und Psychologen zeichnen ein anderes Bild: Die klassische Treppenform ist 2017 so zutreffend wie nie. Zwar sind Lebensläufe stets individuell – die eine kraxelt mit 75 noch über Berge, während der andere am Rollator geht – trotzdem kann das Schema einer Mehrheit von Lebenswirklichkeiten gerecht werden, weil jede Dekade ihre Eigenheiten hat. Nicht zuletzt zeigt die Lebenstreppe, dass die Übergänge zwischen den Dekaden Lern- und ­Adaptionsprozesse fordern, die mal eine Last, mal eine Lust sein können. Der Beginn des neuen Jahres scheint uns eine gute Zeit, um darüber spielerisch nachzudenken.

0–9 Jahre

«Wir Neugeborenen weinen, zu betreten die grosse Narrenbühne»: So kommentierte Shakespeare die Geburt, und er hat recht. Niemand fragt einen, ob man auf die Welt kommen will. Immerhin ist das Risiko, das damit verbunden ist, heutzutage gering. Pro 1000 Lebend­geburten im Westen gibt es vier Totgeburten, gleich viele Kinder sterben im Säuglingsalter. Die Kindheit ist bei uns durch Erwerbsfreiheit und Lernen ­gekennzeichnet. Zum Glück – in den ersten zehn Lebensjahren werden wichtige Weichen gestellt: Selbstvertrauen und Bindungsverhalten sind nur zwei davon. Die Kindheit ist weit mehr als ein Übergangsstadium zum Erwachsensein; diese Erkenntnis hat allerdings auch zu «Helikoptereltern» geführt: Die unkontrollierte Kindheit der letzten Jahrzehnte wich einem verhäuslichten und verplanten Alltag: Zwei Sportarten, Gitarrenstunde, Theaterworkshop, Kinderuni und digitale Fähigkeiten wollen auch gelernt sein.

Restliche Lebenszeit bei heutigen Neugeborenen:
Frauen: 93 Jahre
Männer: 90 Jahre

10–19 Jahre

Beginnen die Teenie-Jahre harmlos mit zögerlichen Selbstständigkeitserfahrungen wie dem ersten Schullager oder einer Busfahrt ohne Eltern, sorgen in der ­Pubertät verschiedene Hormone für Chaos in Kopf und Körper. Stimmbruch, Pickel, die erste Menstruation oder der erste BH. Die Eltern werden infrage ­gestellt – was diese in ein Dilemma stürzt: Wie den Nachwuchs loslassen und ihm gleichzeitig Halt geben? Denn Halt braucht es: Komplexe Thematiken begegnen einem in dieser Lebensspanne zum ersten Mal: Liebe, Drogen (dazu zählen wir hier auch Zigaretten und Alkohol) und die Sexualität – das erste Mal findet bei Frauen in der Schweiz im Schnitt ­etwas früher (mit 17 Jahren) als bei Männern (mit 18 Jahren) statt. Eigenständige Entscheidungen sind gefragt. ­Welchen Bildungsweg schlage ich ein? Welches Instrument will ich lernen? Wie halte ich es mit Religion? Es ist die vielleicht schwierigste, aber auch intensivste Zeit im Leben – und offenbar kehren die Gedanken von älteren Menschen am häufigsten in diese Lebensspanne zurück.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 10 ist:
Frauen: 82 Jahre
Männer: 79 Jahre

20–29 Jahre

Leben, lieben, lachen – endlich, die grosse Freiheit! Doch irgendwann Mitte 20 wirds Zeit zum Erwachsen­werden: Bei Bahnbillett und Handy­abo gibt es keine Rabatte mehr, an der Kasse fragt niemand mehr nach dem ­Ausweis, wenn man Alkohol kauft. Nun müssen wir herausfinden, was wir wollen: studieren, arbeiten – oder lieber um die Welt reisen? Manch einer fühlt sich von den unendlich vielen Optionen überfordert. Diese Phase sei die härteste des ganzen Lebens, schreibt der deutsche Psychologe Claus Koch im Buch «Pubertät war erst der Vorwaschgang». Dabei lassen wir uns heute mehr Zeit, bis wir uns festlegen: 1971 waren Frauen bei ihrer Heirat durchschnittlich 24 Jahre alt. Heute sagen Frauen erst mit knapp 30 das erste Mal Ja, Männer mit 32 Jahren. Ältere schauen oft neidisch auf die Twens – so frei und unbeschwert wäre man auch gern. Doch geht vergessen, dass bei keiner Altersgruppe Einsamkeit so stark verbreitet ist wie bei den rund 20-Jährigen, wie die Entwicklungspsychologin Alexandra Freund sagt: «Viele sind zwar oft unter Leuten, aber sie fühlen sich diesen Menschen nicht unbedingt verbunden.» Mit zunehmendem Alter werden die Beziehungen weniger, dafür besser.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 20 ist:
Frauen: 71 Jahre
Männer: 68 Jahre

30–39 Jahre

Jetzt gilt es ernst: Will ich mit dem Menschen, neben dem ich die letzten Jahre aufgewacht bin, eine Familie gründen? Bekomme ich den Chefposten, oder beginne ich nochmals eine Ausbildung? Sobald wir uns für einen Weg entschieden haben, heisst es: Vollgas geben. Zwischen 30 und 40 befinden wir uns in einer Hochleistungsphase: Familie, Partnerschaft, Job – überall sind wir gefordert, manchmal auch überfordert. Mit rund 31 Jahren bringen Schweizer Frauen im Schnitt ihr erstes Kind zur Welt. Zwischen Babyschoppen, Bürostuhl und Beziehungskrise bleibt nicht viel Zeit zum Nachdenken. Die Mehrfachbelastung in dieser «Rushhour des Lebens» kann sehr belastend sein – besonders Frauen reagieren empfindlich darauf. Einige von ihnen entwickeln psychosomatische Störungen wie Rückenbeschwerden oder Schlafprobleme. Dabei lohnt es sich, gut auf seinen Körper achtzugeben, denn jetzt stellen wir die Weichen für später: Rauchen, wenig schlafen, ungesund essen, keinen Sport treiben – all die Sünden, von denen wir denken, wir steckten sie noch locker weg, rächen sich ­später. Auch Freundschaften sind wertvoll, doch gerade für die ist jetzt oft kein Platz mehr. Immerhin: ­Gemäss Studien sind Frauen mit Mitte 30 auf dem Höhepunkt ihrer Sexualität, während Männer ­diesen Punkt schon in ihren Zwanzigern erreicht haben.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 30 ist:
Frauen: 61 Jahre
Männer: 57 Jahre

40–49 Jahre

Zuerst die schlechte Nachricht: Mit 40 können Sie nicht mehr Astronaut werden, die Europäische Weltraumorganisation nimmt nur Bewerber bis 37. Und nun die noch schlechtere Nachricht: Die Midlife-Crisis, diese Mischung aus Leere, Angst und Nostalgie, gibt es für viele Menschen tatsächlich. Das liegt daran, dass im Beruf schon vieles erreicht ist – und im Familienleben auch. Jede zweite Ehe in der Schweiz wird geschieden, viele sind um die 40, wenn es so weit ist. Im Schnitt hält eine Ehe 15 Jahre – am längsten halten es die Schwyzer mit 17,5 Jahren aus, am ungeduldigsten sind die Stadtbasler mit 13,5 Jahren. Das Resultat sind Patchworkfamilien – auch, weil sich mancher die Vereinbarkeit von Job, Kindern, Sozialleben, Partner und Me-Time einfacher vorgestellt hat. Dass die Midlife-Crisis eine männliche Angelegenheit ist, trifft also kaum zu. Zumal sich kinderlose Frauen nun entscheiden müssen, ob sie wirklich kinderlos bleiben wollen. Dazu zeigen sich in dieser ­Lebensspanne erste körperliche Abnutzungserscheinungen; daraus resultieren Gedanken über die Endlichkeit. Diese macht sich auch durch sterbende oder pflegebedürftige Eltern bemerkbar. Kein Wunder, liegt gemäss verschiedenen Studien der durchschnittliche Tiefpunkt der Lebenszufriedenheit bei genau 46 Jahren. Zuletzt nun doch noch eine gute Nachricht: Als Schweizer haben Sie Mitte 40 erst die Hälfte Ihres Lebens hinter sich.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 40 ist:
Frauen: 49 Jahre
Männer: 45 Jahre

50–59 Jahre

Vor dem Tod fürchte er sich nicht, soll Franz Beckenbauer einmal gesagt haben. Es sei die Glatze, die ihm Angst mache. Haarausfall, Altersflecken, Falten, schwindende Libido – der Körper wird älter, das lässt sich nun nicht mehr leugnen. Offenbar verbessert sich dafür der Gemüts­zustand: Studien haben gezeigt, dass Menschen im mittleren Alter zufriedener sind, weil sie in Job und ­Privatleben einiges erreicht haben und nicht mehr für alles kämpfen müssen. Wir können nun mit einer ge­wissen Gelassenheit aufs ­Leben schauen und geniessen eine Art Verschnaufpause zwischen der ermüdenden «Rushhour» und den Beschwerden des Alters. Zumal in diesen Jahren oft die Kinder flügge werden und ausziehen. ­Einige Eltern verspüren nun zwar eine seltsame Leere, die auch als «Empty nest»-Syndrom beschrieben wird. Doch viele freuen sich über die wiedergewonnene Freiheit. Entwicklungspsychologin Alexandra Freund erinnert sich an einen Studienteilnehmer, der sagte: «Endlich kann ich mal wieder nackt von der Dusche ins Schlafzimmer rennen, das konnte ich meinen halbwüchsigen Kindern ja nicht zumuten.» Andere wollen sich neu verlieben: Bei der Onlineplattform Parship ist gut ein Viertel der Partnersuchenden über 50. Und noch mehr: 2016 hatten immerhin 2,1 Prozent der Neugeborenen einen Vater, der über 50 Jahre alt war.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 50 ist:
Frauen: 37 Jahre
Männer: 32 Jahre

60–69 Jahre

Die Vorstellung, dass der Mensch sich in jungen Jahren wie ein Gips formt und dann so bleibt, entspricht nicht der Realität. Im Verlauf des Lebens verändert sich etwa unser Verhältnis zur Identität: Anfangs definieren wir uns stark über unsere Leistung. Ab dem mittleren Alter wird die Generativität wichtiger, also der Einsatz für künftige Generationen. Das hängt nicht selten mit dem Tod der eigenen Eltern zusammen. Fragen wie «War es das?» oder «Was hinterlasse ich der nächsten Generation?» tauchen auf. Die Endlichkeit des Lebens wird uns bewusst. Das bewegt uns dazu, innezuhalten – und vielleicht unseren Alltag zu verändern. Der Schriftsteller Max Frisch sagte: «Das Bewusstsein unserer ­Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon. Das macht unser Dasein erst menschlich.» Im Pensionsalter wenden sich einige Menschen altruistischen Tätigkeiten zu: Sie engagieren sich als freiwillige Helfer in der Schule oder hüten ihre Enkel. Andere ­nutzen die freie Zeit als Pensionäre, um sich weiterzubilden: Schweizer Hochschulen bieten spezielle Programme für Menschen ab 60 an, allein an der Uni Zürich sind 3000 Senioren registriert. Und immer mehr fühlen sich noch gar nicht reif für die ­Pensionierung: 2015 arbeiteten in der Schweiz rund 20 Prozent der 64- bis 74-Jährigen – das ist europaweit einer der höchsten Werte.

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 60 ist:
Frauen: 25 Jahre
Männer: 20 Jahre

70–79 Jahre

Ab sofort dürfen wir uns nicht mehr einfach so hinters Steuer unseres Autos setzen, sondern müssen uns nun alle zwei Jahre auf unsere Fahrtauglichkeit prüfen lassen. Wir zählen jetzt offiziell zu den jungen Alten. Jeder ­Fünfte fühlt sich langsam im Alltag eingeschränkt, zum Beispiel von ­altersbedingter Schwerhörigkeit. Unsere Reaktionsfähigkeit nimmt ab, Farben können wir schlechter wahrnehmen. Zu meinen, dass nun alles steil bergab geht, ist jedoch falsch. Heutige 70-Jährige empfinden sich deutlich jünger als jene vor 20 Jahren, bei denen sich noch fast jeder Dritte körperlich eingeschränkt fühlte. Das ist nicht nur eine Folge des medizinischen Fortschritts: Wer dem Älterwerden positiv gegenübertritt, sich regelmässig bewegt und sein ­Beziehungsnetz pflegt, kann sein ­Leben erwiesenermassen verlängern. Für nichts ist es zu spät, nichts ist fix, nicht einmal unsere Persönlichkeit. Ab 70 verändern sich überraschend viele von uns noch mal. Manche, die früher in sich ruhten, werden auf einmal ­impulsiv. Andere, die einst alles ­lockernahmen, verhalten sich plötzlich überkontrolliert. Warum das so ist, versuchen Forscher herauszufinden. Liegt es daran, dass wir uns langsam unserer Endlichkeit bewusst werden? Dass wir weniger Kraft oder Lust haben, unsere wahre Persönlichkeit zu unterdrücken und uns anzupassen?

Restliche Lebenszeit, wenn man heute 70 ist:
Frauen: 13 Jahre
Männer: 7 Jahre

80–89 Jahre

Das Leben wird zunehmend zur Last. Unsere Gelenke schmerzen, die Muskelmasse schwindet um die Hälfte, und etwa jeder Zweite hört nun nicht mehr gut. Wir können uns schlechter konzentrieren, werden vergesslicher, haben mehr Mühe mit dem Gleichgewicht, was zu Stürzen führen kann, von denen viele sich nur schwer erholen. Wir zählen nun nicht mehr zu den jungen Alten, sondern zu den alten Alten und beginnen uns ernsthaft zu fragen: Wer soll für uns sorgen, wenn es ­allein nicht mehr geht? Fast jeder Dritte zieht bis 85 in ein ­Alters- oder Pflegeheim um. Alt ist jedoch ­relativ – 80 ist nicht gleich 80, die Unterschiede sind teilweise frappant. Wer sich bewusst jünger denkt, kann sich jünger fühlen, und es zahlt sich aus, wenn wir bis jetzt aktiv und gesund gelebt haben. Fast alle von uns wissen nun, was es heisst, Nahe­stehende zu verlieren, an Verluste ­gewöhnen können wir uns trotzdem nicht. Bei jedem Fünften, der nun stirbt, lautet die Todesursache «Herzinfarkt». Das alles schlägt aufs Gemüt, Depressionserkrankungen treten aber trotzdem nicht häufiger auf als bei anderen. ­Allerdings ist die Suizidrate bei den 85- bis 90-jährigen Männern deutlich erhöht – sie ist rund elfmal höher als bei den 20- bis 25-Jährigen.

Gewonnene Lebenszeit, wenn man heute 80 ist:
Frauen: 0 Jahre
Männer: 7 Jahre

90–99 Jahre

Eigentlich sollten wir gar nicht mehr hier sein; die durchschnittliche Lebenserwartung haben wir schon deutlich überschritten. Dass wir schon über 90 Jahre auf unserem Buckel haben, spüren wir körperlich eindeutig: Treppensteigen, lange stehen, gehen – vieles fällt uns nun schwer und macht uns müde. Im Schnitt nehmen wir sechs verschiedene Medikamente ein, und die Wahrscheinlichkeit, dass wir an Alzheimer oder einer anderen Demenzform leiden, beträgt mehr als 40 Prozent, was auch der häufigste Grund dafür ist, im jetzigen Alter pflegebedürftig zu sein. Überraschenderweise ist die Lebenszufriedenheit bei Hochbetagten aber gross, und sie steigt sogar kontinuierlich an. Je älter wir werden, desto stärker wiegen die guten Gene – und die Freundschaften, die wir in den vergangenen Jahren aufgebaut und gepflegt haben. Denn Einsamkeit ist Gift in unserem hohen Alter, viel gefährlicher als für Junge. Die Einsamkeit beschleunigt in manchen Fällen sogar den Tod, denn sie kann unser Immunsystem beeinträchtigen und uns so anfälliger auf Krankheiten machen.

Gewonnene Lebenszeit, wenn man heute 90 ist:
Frauen: 13 Jahre
Männer: 21 Jahre

100+ Jahre

Wer es geschafft hat, so alt zu werden – in der Schweiz sind es über 1500 Personen, wobei auf 7,5 Frauen ein Mann kommt –, ist ziemlich sicher eine optimistische Person. Denn ob man gut ­altert, hat nicht in erster Linie damit zu tun, wie fit man körperlich und geistig ist, sondern wie positiv man seiner persönlichen Situation umgeht und wie glücklich man sich fühlt. Erst wenn der Tod ganz kurz bevorsteht – jeder Zweite von uns wird an Altersschwäche oder einer Lungenentzündung sterben –, nimmt das Wohlbefinden oft rapide ab. Die Chance, dass wir im diesem Alter keine Gebrechen haben, liegt aber bei null – die meisten von uns haben vier. Trotzdem sind 80 Prozent der über Hundertjährigen zufrieden mit ihrem Leben, zufriedener gar als 60-Jährige. Obwohl uns der Tod statistisch gesehen ­näher ist als allen anderen, nimmt die Furcht davor ab. Die meisten von uns wollen weiterleben, viele haben sogar noch Ziele.

Gewonnene Lebenszeit, wenn man heute 100 ist:
Frauen: 29 Jahre
Männer: 37 Jahre

(SonntagsZeitung)

Erstellt: 06.01.2018, 23:22 Uhr

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