Orgasmen aller Art

Badende Männer, trainierende Männer, cocktailschlürfende Männer. Und ganz viele ganz grosse Trash-TV-Momente. Es ist endlich wieder «Bachelorette»-Zeit!

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Der Montagabend hat wieder einen Sinn, zumindest in fernsehtechnischer Hinsicht. Die zweite Staffel der Kuppelshow «Die Bachelorette» ist angelaufen! Das ist jene Sendung, von der wie vom geschlechterrollenvertauschten Pendant «Der Bachelor» alle immer sagen, dass sie sie nie ansehen würden, und die 3+ dann Woche für Woche Einschaltquoten in Rekordhöhe beschert.

Das wird dieses Mal nicht anders sein – weil 3+ am Konzept zum Glück nichts geändert hat. Durchtrainierte Männer aller Art setzen sich in einem thailändischen Luxushotel in Szene, um das Herz einer schönen jungen Frau zu erobern, die selbstverständlich nur deshalb bei der Show mitmacht, weil sie den Mann ihres Lebens finden will. Dieses Huhn im Korb heisst diesmal Zaklina Djuricic, stammt aus Windisch AG und ist 1,77 Meter gross. Ihr Name spricht sich «Schagglina» aus. Das 29-jährige Model, so weiss man nach der ersten Sendung, spricht deutlich besser Deutsch als Vorgängerin Frieda Hodel.

Was es sonst zu sehen gibt? ­Badende Männer, trainierende Männer, cocktailschlürfende Männer. Das ist langweilig. Erst wenn diese Männer den Mund aufmachen, sorgt das für jene grossen Trash-TV-Momente, von denen man am nächsten Morgen auf der Büez allen erzählen will. Ein Typ berichtet zum Beispiel von Sex im Zoo. Ein anderer nennt Pünktlichkeit als wichtigste gute Eigenschaft seiner selbst. Und einer in rotem Anzug liest Zaklina aus der Hand. Er schliesst, dass in ihrem Leben ein Mann in rotem Anzug fehle.

Der schärfste Hecht, um es mal in der «Bachelorette»-Sprache auszudrücken, ist allerdings Claudio aus Kirchberg. Als er Zaklina zum ersten Mal sieht, meint er: «Orgasmus! Mental wie körperlich!» Sein Leben teilt der 42-jährige Berner mit sizilianischen Wurzeln mit einer französischen Bulldogge namens Louis. «Es ist Liebe», meint Claudio dazu. «Wir teilen sogar das Bett.»

Und der knuffige Hund ist nicht mal sein grösster Trumpf. Es sind die tiefblauen Augen, die schon manches Frauenherz zum Schmelzen gebracht haben sollen. «Beim Flirten bin ich halt stark, was den Blickfang angeht», sagt Claudio folgerichtig. Als er Zaklina endlich kennen lernen darf, bringt er Tequila samt Zubehör mit ans Date. Das Salz leckt er vom Arm der Bachelorette ab, natürlich verlangt er selbiges von ihr. Zaklina macht mit. Später sagt sie, dass sie die Aktion ein «bisschen frech» gefunden habe, sie aber eben auch zeige, dass Claudio «eine humorvolle Seite» habe.

Wo das alles hinführt? Wir werden es erfahren. Nur etwas steht nach eineinhalb «Bachelorette»-Stunden bereits fest. Wie sagt Zaklina doch so treffend? «Es warten aufregende Zeiten auf uns.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 18.04.2016, 16:14 Uhr

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