Sven Epiney wechselt die Seiten

Die SRF-Allzweckwaffe ist zurück. Sven Epiney sitzt in der neuen Staffel von «Die grössten Schweizer Talente» in der Jury. Seine Erfahrung qualifiziere ihn für den Job, sagt der 42-Jährige.

Sven Epiney (42) bewertet bei «Die grössten Schweizer Talente» Kandidaten.

Sven Epiney (42) bewertet bei «Die grössten Schweizer Talente» Kandidaten. Bild: zvg/SRF

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Herr Epiney, Sie können wohl nie genug von Castingshows kriegen.
Sven Epiney: Castingshows sind unterhaltsam, schüren Emotionen und überraschen oft. Diese Eigenschaften machen Castingshows für mich immer wieder interessant.

Sie haben «Die grössten Schweizer Talente» (DGST) bereits moderiert. Wo liegt die Herausforderung, nun als Juror dabei zu sein?
Nun auf der anderen Seite der Bühne zu sitzen und das Können der Kandidaten zu beurteilen, finde ich spannend. Diese Rolle ist neu für mich.

Was qualifiziert Sie für die Jury?
Ich weiss sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn man alleine auf der Bühne steht und in einer begrenzten Zeit sein Bestes abrufen muss. Da kann ich den Kandidatinnen und Kandidaten bestimmt Tipps geben. Und dank meiner Erfahrung weiss ich, was es braucht, um im Showbusiness erfolgreich zu sein.

Sie waren in den 1990er-Jahren mit der Boyband Pure Pleasure selbst als Sänger unterwegs. Hätten Sie damals bei einer Castingshow mitgemacht, wenn es schon eine gegeben hätte?
Wahrscheinlich nicht. Wenn ich sehe, welch talentierte Leute bei «The Voice of Switzerland» und «Die grössten Schweizer Talente» auftreten, hätte ich mich wohl nicht getraut. Im Ernst: Ich finde solche Shows eine gute Möglichkeit, ein Sprungbrett für talentierte Menschen. Dass nach dem Sieg weiter hart gearbeitet werden muss, um erfolgreich zu sein, ist aber klar.

Sie sitzen mit Gilbert Gress, Christa Rigozzi und DJ Bobo in der Jury. Ein Dreamteam?
Ich hoffe doch!

Auf welchen Mitjuror freuen Sie sich am meisten?
Christa Rigozzi und ich verstehen uns blendend, die Arbeit mit ihr macht immer Freude. Auch DJ Bobo und Gilbert Gress kenne ich aus einigen Produktionen, ich schätze die beiden sehr. Es kann also losgehen.

Um Sie ist es etwas ruhiger geworden. Was steht bei Ihnen ausser der Talentshow an?
Das stimmt, in letzter Zeit hatte ich auch die Gelegenheit, bei Projekten wie der «Kleinen Niederdorfoper» oder der Varieté-Show in «Das Zelt» dabei zu sein. Im Herbst stehe ich mit den Musikern von «Kampf der Orchester» wieder auf der SRF-Bühne, und im Dezember stehen dann schon die Aufzeichnungen von DGST an.

Sie waren schon in etlichen TV-Shows dabei. Welche wäre Ihre Traumsendung?
Nebst den Sendungen, die ich schon moderieren durfte, finde ich Infotainmentsendungen spannend. Also Sendungen, die mit Livegästen und Einspielfilmen aktuelle und brisante Themen auf eine informative und unterhaltende Weise behandeln. (Berner Zeitung)

Erstellt: 26.09.2014, 12:44 Uhr

Casting in Bern

Talente gesucht: Die dritte Staffel der Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» startet im Frühling 2015. Derzeit sucht SRF Kandidaten. Am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Oktober, finden Castings auf dem Campus Muristalden in Bern statt. Gesucht werden Talente aller Art: Sänger, Musiker, Artisten... Beim offenen Casting am Sonntag von 13.30 bis 17.30 Uhr sind Wartezeiten zu erwarten. Es ist besser, sich anzumelden: www.muristalden.ch.

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